Bild Üben der herz-Lungen-Wiederbelebung
23. Januar 2018

Belegschaft von Rolladen Kutsch zum Ersthelfer ausgebildet

Was passiert eigentlich, wenn einem unserer Mitarbeiter auf einer Baustelle etwas passiert? Diese Frage haben wir uns gestellt und dabei festgestellt, dass die Antwort recht ernüchternd ausfällt. Für Firmen unserer Größe ist es vorgeschrieben, dass mindestens zwei Mitarbeiter zum Ersthelfer ausgebildet sind. Unsere Monteure fahren aber immer in Teams zum Kunden, und dann ist es wahrscheinlich, dass einer der Ersthelfer im Notfall gerade nicht anwesend ist.

Dann haben wir überlegt, wie man diesen Missstand beseitigen kann, und die Antwort war überraschend einfach: Indem die komplette Belegschaft zum Ersthelfer ausgebildet wird. Gesagt, getan! Wir haben dann sofort einen Termin für die Fortbildung vereinbart. Dazu hat es uns sehr gefreut, dass uns die zuständige Berufsgenossenschaft Holz+Metall bei dieser Aktion voll und ganz unterstütz hat. Sie hat die kosten zu 100 % übernommen.

Die Fortbildung selbst war für uns alle höchst interessant. Wir lernten alles über das Absichern einer Unfallstelle, über die Erstversorgung eines Verletzten, vom Ansprechen der Person, der Einschätzung der Verletzungsschwere, der stabilen Seitenlage bis hin zur Herz-Lungen-Wiederbelebung. Auch das Verbinden von Wunden und das Anlegen von Druckverbänden gehörte zum Fortbildungsstoff. Auch das Versorgen eines Verletzten zu zweit wurde geübt.

Für unserer Mitarbeiter war es eine wichtige Veranstaltung. Wir haben vor allem gelernt, dass in einer Notsituation jeder etwas tun kann und dass man seine Ängste, das Falsche zu tun, überwinden kann und sollte. Wie fühlen uns nun viel sicherer bei unserer nicht immer ungefährlichen Arbeit, weil wir wissen, dass uns der Kollege helfen kann, wenn wir Hilfe benötigen. Wir haben uns vorgenommen, künftig deses Wissen alle zwei Jahre aufzufrischen. Vielleicht gibt dieser Beitrag auch anderen die Motivation, es uns nachzumachen.

Bis zum nächsten mal Ihr Georg Nüssgens
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